English
  • Hotel Gauerstadt Landgasthof Bad Rodach
  • Hotel Gauerstadt Landgasthof Bad Rodach
  • Hotel Gauerstadt Landgasthof Bad Rodach
  • Hotel Gauerstadt Landgasthof Bad Rodach
Landgasthof Wacker Bad Rodach

Über uns

150 Jahre gelebte Gastlichkeit in 6. Generation
Unser traditionsreicher Gasthof befindet sich seit 1863 im Familienbesitz. Urkundlich wurde unser Gasthof (ehemals Gemeindegasthaus) erstmals 1523 erwähnt. Er gehört somit zu den ältesten im Coburger Land.

 

Jubiläum 2013 in Bad Rodach/Gauerstadt          

150 Jahre Landgasthof Wacker in Familienbesitz
 

Ein nicht alltägliches Jubiläum feiern Melanie Kühn und Susanne Lassotta, in sechster Generation Besitzer des Landgasthofs Wacker, sowie ihre Eltern Elke und Norbert Wacker im Jahr 2013: 150 Jahre Landgasthof Wacker in Familienbesitz. Die heutige Gastwirtschaft Wacker hat allerdings eine Geschichte, die bis ins Jahr 1510 zurückreicht. Alle Namen der einzelnen Gastwirte seit 1524 sind vollzählig in der Chronik der Pfarrei Gauerstadt aufgezeichnet.

Mit attraktiven Veranstaltungen und sympathischen Aktionen feiert die Familie mit ihren Gästen das gesamte Jubiläumsjahr. So  wurde nicht nur ein spezielles Jubiläumsbier mit Sonderetikett abgefüllt, es wurde auch ein preisgünstiges Jubiläumsarrangement als Dankeschön für alle Gäste kreiert. Ein Highlight wird ganz sicher  das große Open Air-Jubiläumsfest vom 27. bis 30.Juni 2013.

Der unternehmerische Mut und Weitblick der Familien Büchner und Wacker wurden schon im 19. und 20. Jahrhundert bewundert, denn Bad Rodach/Gauerstadt galt immer als „abgelegener fränkischer Zipfel“ nahe der Grenze zu Thüringen. Erst im Jahr 1892 wurde die Bahn von Coburg nach Bad Rodach in Betrieb genommen. Den 1. und den 2. Weltkrieg musste der Landgasthof Wacker ebenso miterleben wie die Teilung Deutschlands und den Bau der Zonengrenze.
1863 übernahm der Schwiegersohn von Veit Kräußlach, Nikolaus Büchner, das ehemalige Gemeindewirtshaus und errichtete dazu im gleichen Jahr eine Brauerei.  Brauerei und Gastwirtschaft wurden dann weitergeführt von Otto Büchner, der 1923 verstarb, und danach bis 1943 von Albin Büchner. Zwei Jahre vor dem schrecklichen Ende des Zeiten Weltkrieges starb Albin Büchner. Nach seinem Tode kam der Brauereibetrieb zum Erliegen. Bis zur Rückkehr des anschließenden Besitzers Fritz Wacker aus dem Zweiten Weltkrieg war seine Schwiegermutter Klara Büchner die Wirtin im immer noch bestehenden Gasthof. Ab 1948 führte Fritz Wacker die Gastwirtschaft und erweckte auch die Brauerei zu neuem Leben. Hierbei wurde er von seiner Ehefrau Else tatkräftig unterstützt.. Der neue Aufbau war alles andere als leicht, denn alle Kunden in Thüringen konnten nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der Zonengrenze nicht mehr beliefert werden. Der besonders harte Einschnitt war der Mauerbau 1961. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde1963 100 jähriges Jubiläum gefeiert und 1965 die Gaststube abermals renoviert. 1966 wurde eine neue Eingangshalle geschaffen und 1967 ein neues Sudhaus.  Im September 1970 wurde der neue Gastraum von 50 auf 150 Quadratmeter erweitert. Als  1972 das erste warme Thermalwasser sprudelte, erkannten die Großeltern der jetzigen Besitzer die Zeichen der Zeit: In der Stadt Rodach gab es noch keine Übernachtungsmöglich-keiten, deshalb bauten sie den Dachboden der Gastwirtschaft zu acht Gästezimmern aus. 1975 übernahmen Norbert und Elke Wacker den Gasthof und erweiterten ihn um 12 Doppel-und  zwei Einzelzimmer. Im Laufe der Jahre verlagerten sich die Prioritäten eindeutig zum Tourismus. So schloss Familie Wacker 1984 die Brauerei. „Ein völlig neuer, sehr positiver Abschnitt begann mit der Grenzöffnung 1989,“ so Norbert Wacker. „Viele Gäste aus dem Westen wohnten zwei bis drei Nächte im Landgasthof Wacker, um von hier aus den Rennsteig, Oberhof, Eisenach mit der berühmten Wartburg, Erfurt, Weimar, Suhl mit seinem Waffenmuseum und den Thüringer Wald zu besuchen. – Alles Sehenswürdigkeiten, die für sie über Jahrzehnte nicht zugänglich waren. So erwachte Bad Rodach aus dem Dornröschenschlaf, denn bis die Infrastruktur in Thüringen aufgebaut war, nutzten die Gäste aus dem Westen lieber den Komfort auf der fränkischen Seite.“

Seit Juni 2011 sind die beiden Töchter Melanie Kühn  und Susanne Lassotta unterstützt von Ihren Ehemännern Ulf Kühn und Michael Lassotta sowie ihrer jüngeren Schwester Cornelia Wacker-Herzer die verantwortlichen Gastgeber im Landgasthof Wacker.
Die Zeichen für die beiden jungen Unternehmerinnen stehen sehr gut. Inzwischen ist Bad Rodach ein anerkanntes Bad mit einer attraktiven Therme. Auch die Thermen in Colberg und Bad Staffelstein sind schnell zu erreichen. Dies und die Sehenswürdigkeiten wie Coburg, Bamberg und Vierzehnheiligen wissen Privaturlauber zu schätzen.  Die A 71 schafft eine schnelle Verbindung nach Oberhof, Erfurt und Würzburg und macht das Haus für Geschäftsreisende interessant. Über die originellen kulinarischen Aktionen freuen sich die vielen Stammgäste und Neukunden gleichermaßen . Von 1975-1980 war Elke Wacker alleinverantwortlich für die Küche. Seit 1980 nun schon im 33.igsten Jahr sind Michael Hertel als Küchenchef zusammen mit Elke Wacker Garanten für die gute Küchenqualität. So ist der Betrieb in der Region auch schon seit langem für sein hervorragendes und preiswürdiges Catering bekannt und beliebt. Mit modernem Marketing werden Melanie Kühn und Susanne Lassotta ihr Haus und die Region künftig weitaus bekannter machen.  

Die gesamte Chronik aus 150 Jahren und der Zusammenhang mit der Geschichte des Coburger Landes und der Welt erscheint zum Jubiläumsjahr und wird kostenlos im Landgasthof Wacker verteilt. Wie sah die Welt um 1863 aus? Kaiser Wilhelm I. war ab 1861 König von Preußen und ab 1871 erster Deutscher Kaiser.  Elisabeth (Sisi) war ab 1854 Kaiserin von Österreich. Den ersten Tag des Jahres 1863, begrüßten unzählige schwarze Sklaven mit dem Ausruf: Endlich frei! Obwohl der Sezessionskrieg im Lande noch herrschte, war die Sklaverei in den Vereinigten Staaten zu Ende. Keine Ketten mehr an den Händen und Füssen, kein Aufseher mit einer zischenden Peitsche, für viele aber auch kein Zuhause.
Seit 1863 ist der Landgasthof Wacker in Familienbesitz.  Damals war noch nicht einmal die Glühbirne erfunden. Hierfür meldete 1880 Edison das Patent an.

 

CHRONIK                                      

Landgasthof Wacker in Bad Rodach/ Gauerstadt
 
                  838   Erstmalige Erwähnung Gauerstadts in den Urkunden des Klosters Fulda als Gumbrathesstat
Gauerstadt zählt zu den ältesten Pfarrdörfern des Coburger Landes in Franken/Bayern
        1177   Erste beglaubigte Nachricht des Adelsgeschlechtes „die von Gubirstat“
        1304   Schlacht von Gauerstadt
    1510   Erstmalige Erwähnung des heutigen Landgasthofes Wacker  als Gemeindewirtshaus
Seit 1524   Diverse Gastwirte bewirtschaften nacheinander das Gemeindewirtshaus in Gauerstadt
        1636   Plünderungen und Verheerungen in Gauerstadt im Laufe des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648)
1857   Veit Kräußlach übernimmt das Gemeindewirtshaus
1863   Nikolaus Büchner, Schwiegersohn von Veit Kräußlach übernimmt das ehemalige Gemeindewirtshaus gemeinsam mit seiner Frau Bernhardiene und errichtet im gleichen Jahr dazu eine Brauerei
1863   Abraham Lincoln verkündet das Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten
1870/71   Der Deutsch-Französische Krieg
1871   Deutsche Reichsgründung in Versailles. Der preußische König Wilhelm I. wird deutscher Kaiser. Das Deutsche Reich wird Großmacht in der Mitte Europas. Otto von Bismarck wird der erste Reichskanzler.  
1880   Edison meldet das Patent für die Glühbirne an
1881   Errichtung eines neuen Brauhauses und Stallgebäudes in Gauerstadt
1892   Die Bahn von Coburg nach Bad Rodach wird in Betrieb genommen
1898   Bau eines Lagerkellers
1900   Sigmund Freud veröffentlicht sein erstes Buch zur Traumdeutung
1909   Erste regelmäßige Radiosendungen beginnen in den USA
1912   Ausbau eines Saales durch Otto Büchner
1912   Untergang der Titanic
1914 – 1918   Erster Weltkrieg
? – 1923   Otto Büchner führt den Gasthof
1912   Ausbau eines Saales durch Otto Büchner
1923 – 1943   Albin Büchner führt den Gasthof und stirbt 2 Jahre vor  Ende des Zweiten Weltkrieges
1927   Erster Atlantikflug durch Charles Lindbergh
1939 – 1945   Zweiter Weltkrieg
1943   Der Brauereibetrieb kommt zum Erliegen. Klara Büchner führt den Gasthof bis zur Rückkehr ihres Schwiegersohnes Fritz Wacker aus dem Krieg
1946   Festlegung der Demarkationslinie an der Grenze zur BRD
1948   Fritz Wacker führt die Gastwirtschaft, unterstützt von seiner  Ehefrau Else und den Söhnen Franz, Ewald, Norbert und Schwiegertochter Anna.
Die Brauerei erwacht zu neuem Leben, jedoch können nach dem Zweiten Weltkrieg alle Kunden in Thüringen nicht mehr beliefert werden.
Ab 1952   Ausbau des Sperrsystems durch die DDR
1961   Mauerbau und gravierendster Einschnitt für die Geschäfte
1965   Allen Widrigkeiten zum Trotz renoviert Fritz Wacker erneut die Gaststube
1966   Einweihung neuer Eingangshalle
1967   Inbetriebnahme des neuen Sudhauses
1969   Renovierung plus 2 Gästezimmer mit WC
1970   Erweiterung des Gastraumes von 50 auf 150 Quadratmeter
1972   Das erste warme Thermalwasser sprudelt in Bad Rodach.
Fritz und Else Wacker bauen den Dachboden der Gastwirtschaft zu 8 Gästezimmern aus, da es in der Stadt Rodach noch keine Übernachtungsmöglich-keiten gab.
1975   Norbert und Elke Wacker übernehmen den Landgasthof
1976   Einweihung des Thermalbades Bad Rodach mit Kurmittelabteilung
1979   Erweiterung um 12 Doppel- und 2 Einzelzimmer
1984   Norbert Wacker schließt die Brauerei, da sich die Prioritäten zum Tourismus verlagert haben.
1982   Eröffnung des restaurierten, ehemaligen Jagdschlosses der Coburger Herzöge (1749 bis 1874) als Haus des Gastes. Besuch des schwedischen Königspaars Carl XVI. Gustav und Ehefrau Silvia im ehemaligen Jagdschloss
1986   Eröffnung der Obermain Therme Bad Staffelstein mit Bayerns wärmster und stärkster Thermalsole
1986-1989   Ausbau des Kurparks in Rodach
1989   Grenzöffnung mit sehr positiven Auswirkungen auf die Gästenachfrage
1996   Eröffnung des Klinikums Rodach
1996   Eröffnung der neu ausgebauten Terrassentherme in Colberg
1997   Einweihung des neuen Kurgartens
1999   Anerkennung von Rodach als Heilbad und damit als „Bad Rodach“
2011   Die beiden Töchter von Elke und Norbert Wacker, Melanie Kühn (36) und Susanne Lassotta (37) unterstützt von Ihren Ehemännern Ulf Kühn und Michael Lassotta sowie Ihrer jüngeren Schwester Cornelia Wacker-Herzer sind jetzt die verantwortlichen Gastgeber im Landgasthof Wacker.
2013   Jubiläum „Landgasthof Wacker 150 Jahre in Familienbesitz"